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Für viele Gartenbesitzer ist ein gepflegter, gesunder und üppiger Garten erstrebenswert. Gleichzeitig wächst das Interesse an nachhaltigen Pflegemethoden, von denen sowohl die Umwelt als auch der Garten selbst profitieren. Eine solche Methode ist das Mulchen des Rasens: Dabei werden die Grasschnittreste als natürlicher Dünger auf dem Boden belassen.

Doch welche Vorteile hat das Rasenmulchen genau? Gibt es Risiken? Wie kann diese Methode richtig angewendet werden, um die Gesundheit des Gartens wirklich zu verbessern? Dieser Artikel geht auf all diese Fragen ein.

Rasen mulchen: Was ist das?

„Rasen mulchen“ ist eine spezielle Technik zur Gartenpflege, bei der das Schnittgut während des Mähens zerkleinert und direkt auf dem Boden verteilt wird. Die meisten modernen Rasenmäher verfügen über diese Funktion.

Ein Beispiel ist der Segway Navimow Mähroboter, der spezielle Messer verwendet, um die Grashalme mehrmals zu schneiden und sie so in winzige Partikel zu zerkleinern. Diese feinen Fragmente setzen sich zwischen den Grashalmen fest, sind praktisch unsichtbar und beginnen sofort zu verrotten.

Rasen mulchen mit Grasschnitt

Der entscheidende Vorteil dieser Methode liegt darin, dass der Mulch als natürliche Nährstoffquelle dient. Während der Zersetzung werden wichtige Substanzen wie Stickstoff, Kalium und Phosphor an den Boden zurückgegeben - genau die Nährstoffe, die für das Graswachstum benötigt werden. So entsteht ein geschlossener Nährstoffkreislauf, wie er in natürlichen Waldökosystemen zu beobachten ist, in denen abgefallene Blätter und Pflanzenreste den Boden kontinuierlich anreichern.

Rasen mulchen vs. mähen: Eindeutige Vorteile

Mulchen bringt gegenüber herkömmlichen Mähmethoden (bei denen das gemähte Gras entfernt und nicht auf dem Rasen belassen wird) deutliche Vorteile:

Kriterium Rasen mulchen Klassisches Mähen
Schnittgut Bleibt fein zerkleinert auf dem Rasen Wird gesammelt und entsorgt
Nährstoffkreislauf Geschlossen - Nährstoffe kehren zurück Nährstoffe gehen verloren
Düngung Wenig bis keine Zusatzdüngung nötig Regelmäßige Düngung wichtig
Bodenqualität Humusaufbau, bessere Bodenstruktur Keine Bodenverbesserung
Feuchtigkeit Mulch reduziert Verdunstung Boden trocknet schneller aus
Zeitaufwand Weniger Aufwand, kein Fangkorb Mehr Aufwand durch Entleerung
Aussehen des Rasens Natürlich, dicht, nachhaltig „Sauber“, aber ohne Schutzschicht
Umweltfreundlichkeit Sehr hoch - kein Abfall Geringer - Schnittgut fällt an

Kurz gesagt, das Mulchen mit Grasschnitt hat viele Vorteile für die Gartenpflege – egal, ob Ihnen nachhaltige Ökologie wichtig ist oder Sie einfach nur die Arbeit reduzieren möchten. Allerdings ist diese Methode nicht für alle Fälle geeignet. Um unerwünschte Ergebnisse zu vermeiden, sollten Sie sich auch der möglichen Nachteile bewusst sein.

Rasen mulchen: Nachteile & Wichtige Hinweise

Die Methode des Rasenmulchens hat zwar nur wenige Nachteile, kann jedoch negative Auswirkungen haben, wenn bestimmte Details übersehen werden. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:

Mulchen erfordert regelmäßige und häufige Mähintervalle

Damit das Mulchen funktioniert, müssen die Grashalme kurz genug geschnitten sein, damit sie sich schnell zersetzen können. Wenn der Rasen also zu selten gemäht wird, kann es zu folgender Situation kommen:

  • zu lange Halme, die sich nur schwer zerkleinern lassen
  • größere Mulchmengen, die nicht gleichmäßig verteilt werden
  • Klumpen, die den Rasen bedecken und Licht blockieren
  • gelbe oder faulige Stellen, weil die Graspflanzen ersticken

Tipp:

  • Mulchen klappt nur zuverlässig, wenn man 1-2 Mal pro Woche mäht. Für Menschen, die ihren Rasen selten pflegen, ist klassisches Mähen oft praktischer.

Nasses Gras ist ein großes Risiko für das Mulchen

Feuchte Halme gehören zu den größten Problemverursachern beim Mulchen. Sobald das Gras nass ist – sei es durch Regen, morgendlichen Tau oder hohe Luftfeuchtigkeit – verklebt das Schnittgut zu kleinen Klumpen, die auf der Rasenoberfläche liegen bleiben. Diese Klumpen trocknen schlecht, zersetzen sich kaum und schaffen ein dauerhaft feuchtes Mikroklima, das Pilzen, Schneeschimmel und anderen Krankheiten ideale Bedingungen bietet.

Praxisregel :

  • Nur trockenes Gras mulchen . In feuchten, regnerischen Perioden sollte man lieber wieder mit Fangkorb mähen, um Schäden zu vermeiden.

Bestimmte Rasentypen sind für das Mulchen ungeeignet

Mulchen ist keine universelle Lösung, die für jeden Rasen geeignet ist. Vielmehr hängt es stark von den individuellen Bedingungen des Rasens ab. Wenn Ihr Rasen in eine der folgenden Kategorien fällt, ist Mulchen möglicherweise keine geeignete Methode:

  • dauerhaft schattig (wenig Sonnenlicht, hohe Bodenfeuchtigkeit)
  • schwerer, lehmiger Boden mit schlechter Drainage und Belüftung
  • vorhandene Rasenfilzschicht (als braune, schwammige Schicht sichtbar, wenn das Gras geteilt wird)

In solchen Umgebungen zersetzen sich Grasschnittreste nur langsam. Durch das Abdecken sammeln sich weitere Mulchreste an und es bildet sich eine immer dickere „organische Sperrschicht”. Diese verhindert das Eindringen von Wasser und Sauerstoff in den Boden und schränkt die Wurzelatmung ein. Der Rasen mag zwar vorübergehend grün erscheinen, sein Fundament wird jedoch zunehmend geschwächt, sodass er schließlich dünner wird und anfälliger für Krankheiten ist.

Was ist zuerst zu tun:

  • Den Boden aufzulockern (Belüftung, Sandaufbringung usw.), den Rasenfilz zu entfernen (Vertikutieren), die Drainage zu verbessern, die Belüftung zu optimieren und die Sonneneinstrahlung zu erhöhen.

Tipps: Wann und wie oft Rasen mulchen?

Um die mit dem Mulchen verbundenen potenziellen Gefahren zu vermeiden, sollten Sie sich auch bewusst sein, dass der Zeitpunkt und die Häufigkeit entsprechend dem Wachstum des Rasens und den Wetterbedingungen festgelegt werden müssen. Ein ungeeigneter Zeitpunkt oder zu lange Intervalle zwischen den Mähvorgängen können schnell zu einer Ansammlung von Rasenfilz, Fäulnis oder einer Überlastung des Rasens führen. Daher ist eine sorgfältige Planung unerlässlich.

Trockenes Wetter ist ideal zum Mulchen

Das wichtigste Prinzip lautet: Mulchen Sie nur, wenn das Gras vollständig trocken ist. Ein feuchter oder mit Tau bedeckter Rasen führt dazu, dass sich die Schnittreste verklumpen und nicht gleichmäßig verteilt werden können. Feuchter Mulch liegt schwer auf dem Rasen, behindert die Belüftung und schafft ideale Bedingungen für Pilzkrankheiten. Daher sind warme, regenfreie Tage mit leichtem Wind am besten für das Rasenmulchen geeignet.

Übergangszeiten: Frühling und Herbst

Der Frühling ist die optimale Zeit, um mit Grasschnitt zu mulchen, da die Erwärmung des Bodens und günstige Mikroklimata eine schnelle Zersetzung begünstigen. Mulchen im Herbst ist ebenfalls möglich, sollte jedoch nur an trockenen Tagen durchgeführt werden. Bei hoher Luftfeuchtigkeit steigt das Risiko von Schneeschimmel, weshalb besondere Vorsicht geboten ist.

Die richtige Frequenz für Rasenmulchen

Im Allgemeinen sollte der Rasen ein- bis zweimal pro Woche gemulcht werden. Entscheidend ist, dass die Halme noch relativ kurz sind und pro Schnitt nicht mehr als ein Drittel der Länge entfernt wird. So bleibt der Mulch fein, verteilt sich gleichmäßig und verrottet schnell, ohne den Rasen zu belasten.

Die Häufigkeit des Rasenmulchens im Sommer reduzieren

Bei anhaltender Trockenheit oder extremer Hitze sollte die Häufigkeit des Rasenmulchens reduziert werden. Sollte Mulchen dennoch erforderlich sein, verteilen Sie die Schnittabfälle am besten feiner, um den gestressten Rasen zu schützen und ihn nicht zusätzlich zu belasten.

Die Ein-Drittel-Regel befolgen

Eine nützliche Faustregel lautet: Schneiden Sie bei jedem Mähen nicht mehr als ein Drittel der Graslänge ab. So vermeiden Sie eine Belastung des Rasens und stellen gleichzeitig sicher, dass die Mulchfläche nicht zu grob wird. Wenn Sie zu viel auf einmal schneiden, entstehen dicke Mulchschichten, die nur langsam zerfallen und den Rasen belasten.

Ideale Schnitthöhe beim Rasen mulchen

Rasen mulchen trotz Unkraut?

Grundsätzlich ist Mulchen auch an Stellen mit vorhandenem Unkraut möglich – und in vielen Fällen sogar sinnvoll. Langfristig kann Mulchen dabei helfen, Unkraut zu unterdrücken, da ein dichter, gut versorgter Rasen weniger Raum für unerwünschte Pflanzen lässt. Der feine Mulch fördert das Bodenleben und stärkt die Grasnarbe, sodass der Rasen nach und nach konkurrenzfähiger wird.

Allerdings gibt es einige Punkte zu beachten. Wenn das Unkraut bereits sehr hoch oder großflächig vorhanden ist, kann das Mulchen dessen Ausbreitung begünstigen. Das Schnittgut kann nämlich Samen verteilen und durch den zusätzlichen Nährstoffeintrag können einzelne Unkräuter noch stärker wachsen. In solchen Fällen ist es ratsam, die betroffenen Stellen zunächst gezielt zu behandeln, beispielsweise durch manuelles Entfernen, Ausstechen oder eine Nachsaat, bevor wieder regelmäßig gemulcht wird.

Bei punktuellem, niedrigem Unkrautbefall ist Mulchen jedoch unproblematisch. Mit einem gesunden, dichten Rasen und der richtigen Pflegefrequenz verliert das Unkraut langfristig an Kraft und wird zurückgedrängt.

Mähroboter: perfekt geeignet für das Rasenmulchen!

Beim Mulchen des Rasens spielt nicht nur die richtige Technik, sondern auch ein Gerät, das häufig und gleichmäßig mähen kann, eine Rolle. Gerade weil Mulchen kurze Mähintervalle und feine Schnittpartikel erfordert, lohnt sich die Anschaffung eines zuverlässigen Mähroboters, der diese Arbeit automatisch übernimmt.

Hierfür eignet sich die Segway Navimow i-Serie besonders gut. Durch das regelmäßige Schneiden entstehen extrem feine Mulchpartikel, die schnell verrotten und den Rasen auf natürliche Weise stärken. Die präzise Navigation sorgt außerdem dafür, dass jede Fläche gleichmäßig gepflegt wird.

Für kleinere und mittelgroße Gärten ist das Modell Segway Navimow i105 ideal. Es hält die Halmlänge konstant kurz und sorgt damit für perfekte Bedingungen, um das Mulchen effizient und komfortabel umzusetzen.

Segway Navimow Mähroboter für das Rasenmulchen

FAQs zum Rasen mulchen

1. Wie erkennt man, ob der Mulch richtig verrottet ist?

Ein gut zersetzter Mulch fällt zwischen die Halme, wird innerhalb weniger Tage dunkler und ist optisch kaum noch erkennbar. Bleiben helle, erkennbare Grasreste hingegen länger sichtbar, ist das Schnittgut meist zu grob oder zu feucht.

2. Kann Mulchen den Einsatz von Rasendünger komplett ersetzen?

In vielen Fällen ja, aber nicht immer. Mulchen liefert einen Großteil der benötigten Nährstoffe, deckt aber nicht alle Bodendefizite ab. Bei nährstoffarmen Böden kann eine leichte, gezielte Zusatzdüngung weiterhin sinnvoll sein.

3. Ist Mulchen auch für frisch angelegten Rasen geeignet?

Frisch gesäter Rasen sollte zunächst normal gemäht werden, bis die Grasnarbe ausreichend stabil ist. Erst nach einigen Mähdurchgängen eignet sich Mulchen, da junge Halme beim Häckseln sonst beschädigt werden können.

4. Kann man auch Laub mulchen?

In geringen Mengen ja, besonders im Herbst. Dünne, trockene Laubschichten lassen sich gut mit Gras vermischen. Dicke oder feuchte Laubmengen sollten zuvor jedoch entfernt werden, da sie die Grasnarbe abdecken.

Fazit

Rasenmulchen ist eine der nachhaltigsten und vorteilhaftesten Methoden der Rasenpflege. Mit der richtigen Technik sorgt sie für einen dichten, gesunden und widerstandsfähigen Rasen – ganz ohne zusätzlichen Dünger. Wer jedoch nasses Gras oder zu lange Halme mulcht, riskiert Probleme. Wenn Sie mit ein wenig Sorgfalt vorgehen, können Sie alle Vorteile dieser Methode voll ausschöpfen und sich an einem gesunden, attraktiven Garten erfreuen!

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