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Irgendwann kommt fast jeder Garten an diesen Punkt: Der Rasen ist voller Lücken, vielleicht sogar vermoost oder er wirkt trotz Pflege einfach müde. Die Nachsaat bringt kaum noch etwas, weil die kahlen Stellen zurückkehren. Spätestens dann fragt sich der Hobbygärtner, ob es vielleicht an der Zeit ist, den Rasen zu erneuern. Und wenn ja, wie.

Die Antwort hängt weniger vom eigenen Ehrgeiz als vom Zustand der Fläche ab. Denn wer realistisch einschätzen kann, was der Rasen noch leistet, der spart sich neben Arbeit und Geld dazu jede Menge Frust.

In diesem Beitrag zeigen wir, wann und wie Sie einen Rasen erneuern sollten, welche Methoden es gibt und worauf es wirklich ankommt. Sie erfahren, ob sich das Rasen erneuern ohne Umgraben lohnt, wann der beste Zeitpunkt ist und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Egal ob Sie einen alten Rasen oder einen vermoosten Rasen erneuern möchten – die Grundlagen bleiben dabei dieselben.

Wann ist es sinnvoll, den Rasen zu erneuern?

Die gute Nachricht ist aber, dass nicht jeder schwache Rasen komplett neu angelegt werden muss. Entscheidend ist, wie groß die Schäden sind und ob sich gezielte Maßnahmen überhaupt noch lohnen.

Die typischen Anzeichen für einen Sanierungsbedarf

Als grober Richtwert gilt: Wenn deutlich weniger als die Hälfte der Fläche noch aus gesundem Gras besteht, lohnt sich eine grundlegende Erneuerung meistens eher als einzelne Reparaturen. Aber auch wenn sich Moos, Filz oder Unkraut trotz Pflege immer weiter ausbreiten, sollten Sie über eine grundlegende Erneuerung nachdenken.

Bei einem sehr unebenen Untergrund oder dauerhaft verdichtetem Boden stößt selbst die intensivste Pflege an ihre Grenzen. Der Rasen wächst schlecht, Wasser staut sich, Moos nimmt überhand. Hier hilft dann wirklich nur noch eine komplette Erneuerung.

Manchmal vergisst man, wie alt der Rasen eigentlich ist. Viele Flächen, die seit zehn oder fünfzehn Jahren unverändert genutzt wurden, reagieren oft nicht mehr auf einzelne Maßnahmen. Weil die Grasnarbe erschöpft und der Boden ausgelaugt ist. In solchen Fällen wird es Zeit, den alten Rasen zu erneuern.

Wann eine Nachbesserung noch ausreicht

Aber nicht immer braucht es die Komplettlösung in Form eines radikalen Rundumschlages. Wenn mehr als die Hälfte der Fläche noch intakt ist und nur vereinzelt kahle Stellen auftreten, reicht gezieltes Nachsäen meistens aus.

Auch bei leichtem Moosbefall kann Vertikutieren und Düngen noch helfen. Die Grenze liegt dort, wo der Aufwand für Reparaturen größer wird als der für einen Neustart.

Stark vermooster Rasen mit Moosfilz als typisches Anzeichen dafür, dass der Rasen erneuert werden sollte

Den Rasen erneuern: Wann ist der beste Zeitpunkt?

Die Frage, wann man den Rasen am besten erneuern sollte, lässt sich ziemlich klar beantworten. Der Zeitpunkt entscheidet darüber, wie gut die Erneuerung gelingt und wie viel Pflege sie braucht.

Die idealen Jahreszeiten: Frühjahr und Herbst

Das Frühjahr bietet gute Bedingungen, sobald der Boden frostfrei ist und die Temperaturen stabil über zehn Grad liegen. Der Rasen hat dann eine lange Wachstumsphase vor sich. Die Samen keimen zuverlässig, und bis zum Sommer kann sich eine dichte Grasnarbe entwickeln.

Noch besser eignet sich allerdings der Herbst. Den Rasen in dieser Jahreszeit zu erneuern hat gleich mehrere Vorteile: Der Boden ist schön warm, die Verdunstung gering, und der Unkrautdruck deutlich schwächer als im Frühjahr.

Die jungen Gräser können sich bis zum Winter gut etablieren, ohne mit Hitze oder Trockenheit kämpfen zu müssen. Viele Grünflächenbesitzer unterschätzen diesen Zeitpunkt, obwohl er in der Praxis oft bessere Ergebnisse liefert.

Warum Hochsommer und Winter ungünstig sind

Der Hochsommer dagegen stresst die Keimlinge durch Hitze und schnelle Verdunstung. Selbst bei täglichem Wässern ist die Ausfallrate hoch. Im Winter verhindert der Frost das Wachstum komplett. Da liegen die Samen im Boden, ohne zu keimen, und werden durch Nässe oder Vögel geschädigt.

Wer also zum falschen Zeitpunkt beginnt, muss deutlich mehr Zeit und Wasser investieren – und erzielt trotzdem schlechtere Ergebnisse.

Einen alten oder vermoosten Rasen erneuern? Das ist vorher wichtig!

Einen vermoosten Rasen erneuern

Ein stark vermooster Rasen ist ein Zeichen für Schatten, Nährstoffmangel oder verdichteten Boden. Bevor man den vermoosten Rasen aber erneuern, sollte die Ursache geklärt sein. Sonst kehrt das Moos nämlich zurück, und die ganze Arbeit war für die Katz.

In vielen Fällen reicht es nicht, das Moos nur zu entfernen. Der Boden braucht Luft, Nährstoffe und bessere Bedingungen für die Graswurzeln. Wer einen vermoosten Rasen erneuern möchte, sollte deshalb vorher den pH-Wert prüfen und bei Bedarf kalken. Auch das Verbessern der Drainage kann entscheidend sein.

Einen alten Rasen erneuern: Realistisch planen

Beim alten Rasen erneuern geht es weniger um Optik als um die Substanz. Ist die Grasnarbe brüchig, der Boden hart oder stark durchwurzelt, lohnt sich ein Neustart. Wer hier halbherzig vorgeht, investiert am Ende aller Voraussicht nach doppelt.

Man sollte nicht vergessen, dass ein alter Rasen andere Probleme hat als ein junger. Seine Wurzeln sind tief, der Boden ausgelaugt, wahrscheinlich haben sich auch Unkräuter breitgemacht. Eine oberflächliche Nachsaat ist in so einem Fall zwecklos. Besser ist es, den alten Rasen komplett zu erneuern und dabei den Boden grundlegend zu verbessern.

Den Rasen erneuern ohne Umgraben – geht das wirklich?

Viele Gartenbesitzer suchen nach einer Lösung, um den Rasen ohne Umgraben zu erneuern. Das ist natürlich möglich, aber deshalb trotzdem nicht immer sinnvoll. Die Methode hat einfach klare Grenzen.

Wie funktioniert die sanfte Erneuerung?

Ohne Umgraben lässt sich der Rasen nur erneuern, wenn der Boden grundsätzlich in Ordnung ist. Das heißt: keine starke Verdichtung und keine massiven Unebenheiten. In solchen Fällen wird die alte Grasnarbe stark vertikutiert, gelockert und anschließend neu eingesät.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Man hat weniger Arbeit, muss weniger eingreifen und die Fläche ist schneller wieder nutzbar. Sie bleibt weitgehend intakt und die Erneuerung geht zügig. In der Praxis zeigt sich aber auch, dass diese Methode keine Fehler bei der Vorbereitung und Pflege verzeiht. Wer hier nachlässig ist, der bekommt am Ende die Rechnung in Form eines schlechten Ergebnisses serviert.

Wann die sanfte Erneuerung an ihre Grenzen stößt

Bei einem sehr alten oder stark geschädigten Rasen funktioniert diese Variante allerdings nicht. Wenn die Wurzeln, der Filz und alte Pflanzenteile im Boden bleiben, muss sich das neue Gras gegen diese Konkurrenz behaupten – und das schafft es nicht immer.

Auch bei verdichtetem Boden oder tiefen Unebenheiten reicht das Vertikutieren einfach nicht aus. Hier braucht es einen tieferen Eingriff, sonst kommen die alten Probleme schnell zurück.

Familie bei der Gartenarbeit auf dem Rasen im Herbst als typische Vorbereitung für eine Rasenerneuerung

Den Rasen komplett erneuern, mit Umgraben oder Fräse

Wenn der Untergrund problematisch ist, führt also kein Weg an einer grundlegenden Erneuerung vorbei. Dann muss der Rasen komplett erneuert werden.

Den Rasen mit Umgraben erneuern

Das klassische Umgraben entfernt die alte Grasnarbe vollständig. Der Boden wird gelockert, die meisten Unebenheiten können ausgeglichen werden. Diese Methode ist arbeitsintensiv, bietet aber maximale Kontrolle über das Ergebnis.

Sie eignet sich besonders bei stark verdichtetem Boden oder wenn der Rasen über Jahre vernachlässigt wurde. Auch wenn tiefe Wurzeln oder hartnäckiges Unkraut ein Problem sind, ist das Umgraben die sicherste Lösung. Der Nachteil liegt im Aufwand: Auf größeren Flächen ist es körperlich anstrengend und zeitintensiv.

Den Rasen erneuern mit einer Fräse

Wer größere Flächen bearbeiten muss, greift zur Fräse. Beim Rasen erneuern mit Fräse wird die alte Grasnarbe zerkleinert und untergemischt. Das spart Kraft, erfordert aber Erfahrung. Denn ein zu tiefes Fräsen kann den Boden unnötig lockern und instabil machen.

Die Fräse ist schneller als das Umgraben, aber auch schwerer zu kontrollieren. Dazu noch können Wurzeln und Steine die Messer beschädigen, und das Ergebnis ist nicht immer so gleichmäßig wie beim manuellen Umgraben.

Die Ruhezeit nach der Bodenbearbeitung

Beide Methoden brauchen ihre Zeit. Nach dem Bearbeiten sollte sich der Boden erst setzen können, bevor neu eingesät wird. Ein bis zwei Wochen Ruhezeit sind da durchaus sinnvoll.

Schritt für Schritt: Den Rasen erneuern

Unabhängig von der Methode folgt die Erneuerung einem klaren Ablauf:

Schritt 1: Die alte Fläche vorbereiten

Zuerst wird die alte Fläche vorbereitet. Dazu gehören das Entfernen von Pflanzenresten, das Lockern des Bodens und das Ausgleichen von Unebenheiten. Anschließend wird die Fläche eingeebnet und leicht verdichtet. Der Boden sollte krümelig sein, aber nicht zu locker.

Schritt 2: Die Aussaat durchführen

Die Samen werden gleichmäßig verteilt, am besten in zwei Richtungen. Danach werden sie leicht angedrückt, damit sie Bodenkontakt haben. Ein zu tiefes Einarbeiten ist nicht nötig, denn die Samen sind Lichtkeimer.

Schritt 3: In den ersten Wochen richtig pflegen

Wichtig ist gleichmäßige Feuchtigkeit in den ersten Wochen. Der Boden sollte feucht bleiben, ohne dass Wasser steht. Staunässe schadet, Austrocknung ebenso. Tipp: Mehrmals täglich leicht wässern ist besser als einmal stark!

Wer das schon mal gemacht hat, der weiß: Die ersten Tage entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Hier lohnt sich die Aufmerksamkeit wirklich.

Den Rasen erneuern: Kosten realistisch einschätzen

Die Kosten für das Rasen erneuern hängen stark von der gewählten Methode ab. Eine Erneuerung ohne Umgraben ist günstiger, erfordert aber mehr Pflege im Nachgang. Eine komplette Erneuerung mit Bodenbearbeitung kostet mehr Zeit und Material, bietet dafür aber langfristig bessere Ergebnisse.

Mit welchen Kosten Sie rechnen sollten

Für eine einfache Erneuerung ohne Umgraben fallen etwa 2 bis 4 Euro pro Quadratmeter an. Das umfasst Saatgut, Dünger und Bodenverbesserer. Bei einer kompletten Erneuerung mit Umgraben oder Fräse liegen die Kosten bei 5 bis 10 Euro pro Quadratmeter, je nach Aufwand und Bodenzustand.

Dazu kommen Kosten für Werkzeuge, falls diese gemietet werden müssen. Die wenigsten haben zum Beispiel eine Fräse zu Hause, also kommen dafür noch einmal etwa 50 bis 80 Euro pro Tag dazu. Wer dann noch externe Hilfe in Anspruch nimmt, muss entsprechend mehr einplanen. Gartenbaubetriebe rechnen mit 20 bis 40 Euro pro Quadratmeter.

Die langfristige Investition

Wichtig ist, nicht nur kurzfristig zu rechnen. Ein gut erneuerter Rasen spart in den folgenden Jahren Pflegeaufwand, Wasser und Nachbesserungen. Die Investition zahlt sich also über mehrere Jahre aus.

Die Pflege nach der Rasenerneuerung

Nach der Erneuerung braucht der Rasen Ruhe. In den ersten Wochen sollte er nicht betreten werden. Erst wenn die Halme eine Höhe von etwa 8 bis 10 Zentimetern erreicht haben, erfolgt der erste Schnitt – vorsichtig und nicht zu tief. Nur die Spitzen werden gekürzt, nie mehr als ein Drittel der Halmlänge.

Die gleichmäßige Pflege ist jetzt entscheidend. Regelmäßige Schnitte fördern die Bestockung und helfen dabei, dass sich eine dichte Grasnarbe entwickelt. Wer hier zu lange wartet oder zu viel auf einmal schneidet, schwächt die jungen Pflanzen. Der Rasen braucht dann wieder Wochen, um sich davon zu erholen.

Auch das Wässern bleibt in den ersten Monaten wichtig. Der Boden sollte gleichmäßig feucht bleiben, ohne dass Staunässe entsteht. Düngen ist erst nach dem dritten oder vierten Schnitt sinnvoll, weil die Pflanzen vorher noch zu schwach sind.

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Kabelloser Mähroboter auf neu erneuertem Rasen sorgt für gleichmäßigen Schnitt und ruhiges Wachstum

Häufige Fehler beim Rasen erneuern

Ungeduld – der größte Feind

Ein typischer Fehler ist die menschliche Ungeduld! Wer es einfach nicht mehr abwarten kann und die Grünfläche zu früh betritt oder mäht, der zerstört unter Umständen die jungen Pflanzen. Noch einmal: Der Rasen braucht Zeit, um sich zu etablieren. Wer nach zwei Wochen schon über die Fläche läuft, riskiert Schäden, die sich erst später zeigen.

Falsches Wässern

Auch falsches Wässern ist problematisch. Der Boden soll feucht bleiben, ja, aber eben nicht nass. Viele Gartenbesitzer gießen zu viel auf einmal, statt mehrmals täglich leicht zu wässern. Das führt zu Staunässe und schwächt die Wurzeln.

Ursachen ignorieren

Ebenso kritisch: Die Ursachen zu ignorieren. Wer einen schattigen, verdichteten Standort nicht verbessert, der bekommt logischerweise selbst nach einer Erneuerung wieder Probleme. Das Moos kehrt zurück und der Rasen bleibt dünn. Ohne die Rahmenbedingungen zu ändern, bringt auch die beste Erneuerung nichts.

Zu dichtes Säen

Ein weiterer Fehler ist zu dichtes Säen. Mehr Samen bedeuten nicht automatisch einen dichteren Rasen. “Viel hilft viel!” ist ein Motto, das hier nicht greift. Denn die Pflanzen konkurrieren um Nährstoffe, wachsen schwächer und sind anfälliger. Die empfohlene Menge auf der Packung sollte man wirklich einhalten.

Das Fazit

Das Rasen erneuern ist kein kleiner Pflegeschritt, sondern eine bewusste Entscheidung. Ob ohne Umgraben oder als kompletter Neustart, hängt vom Zustand der Fläche ab. Wer den richtigen Zeitpunkt wählt, den Boden vorbereitet und Geduld mitbringt, schafft die Grundlage für einen dauerhaft gesunden Rasen.

Der Aufwand lohnt sich nicht sofort, aber über viele Jahre hinweg. Denn ein gut erneuerter Rasen braucht weniger Nachbesserungen, wächst gleichmäßiger und bleibt belastbarer.

Die Investition in Zeit und Material zahlt sich aus.

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